HEIMISCHE SPINNEN |
DORNFINGERSPINNE (Cheiracanthium punctorium) Eingewanderte Spinne sorgt für Aufregung in Österreich! Allgemeine Beschreibung Die möglichen Symptome sind neben einem schmerzhaften brennenden Biss, starke Rötungen, Lähmungen, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit bis zum Erbrechen, Temperaturanstieg, Schwellungen und Nekrosen, die auch wochenlang anhalten können. Im Falle eines Bisses sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, eine ambulante Versorgung ist trotz zumeist ausreichend. Vorrangig beißen in der Brutpflege befindliche Weibchen zu, die ihr Kokon vor Störungen schützen. Auch wenn der Dornfinger die giftigste heimische Spinne ist, so ist die Wahrscheinlichkeit von ihr gebissen zu werden doch äußerst gering, da die Population sehr klein ist und sie nur in menschenarmen Gebieten und da ansich geschützt und versteckt in ihrem Gespinnst vorkommt. Dornfinger sind nachtaktiv, am Tag verstecken sie sich in ihrem gut geschützten Gespinst. Der "Sack" ist meist gut sichtbar rund einen halben Meter über dem Boden angebracht (siehe Foto). Das Weibchen legt rund 100 Eier in den oberen Teil dieser "Wohnung", Jungspinnen verbringen die ersten Lebenstage noch in diesem Kokon. Dank an Fritz Geller-Grimm für die Zurverfügungstellung der Fotos - http://www.geller-grimm.de
Foto:reptilien.com
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