Zitterspinnen (Pholcidae)
Allgemeine Beschreibung

Zitterspinnen sind sehr leicht an den langen dünnen Beinen zu erkennen. Oft werden sie mit den Weberknechten verwechselt, welche jedoch einen anderen
Körperbau aufweisen.
Sie weben unregelmäßige, kuppelförmige Deckennetze, in welchen sie mit Bauchseite nach oben hängen. Die Familie umfaßt rund 240 Arten, von welchen in unseren Breitengraden jedoch nur 3 Arten aus zwei Gattungen (Pholcus, Psilochorus) anzutreffen sind. Diese können leicht voneinander unterschieden werden: Pholucs-Arten besitzen einen schmalen zylindrischen grau-braunen Hinterleib, Psilochorus-Arten jedoch einen rundlichen und blaugrauen.



Die Zitterspinne ( Pholcus phalangioides )

Pholcus phalangioides kommt in Mitteleuropa so gut wie in jedem Haushalt vor. In freier Natur ist sie hier eher selten anzutreffen. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 3 Jahren.

Des öfteren sieht man Zitterspinnen mit ihren bis zu 20 rosafärbigen Eiern, welche sie mit ihren Chelizeren transportiert. Bei Störung beginnen die Spinnen in ihren unregelmäßig gewobenen Deckennetzen, in wechen sie - ähnlich der Baldachinspinnen - mit der Bauchseite nach oben hängen ,  stark zu schwingen (zittern), wodurch sie fast unsichtbar werden. Daher kommt auch die Bezeichnung "Zitterspinne"

Weitere Bilder der Zitterspinne

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