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Die
Winkelspinne ( Tegenaria spec. )
In Mitteleuropa sind 7 Arten bekannt, die aufgrund der
Rückenzeichnung unterschieden werden. 4 Arten (T. atrica, T.
parietina, T. ferruginea, T. domestica) leben hauptsächlich in
Häusern. Die langen Beine sind fein behaart und bestachelt, die
Grundfärbung ist braun bis dunkelbraun.
Winkelspinnen bauen
große Netze mit dichtem Gewebe, vorwiegend in Ecken von Keller
und Wohnräumen. Die vorwiegend nachtaktiven Spinnen kommen so gut
wie in jedem Haushalt vor und werden auch als "Hausspinnen" bezeichnet.
Sie erzeugen ob ihrer Größe meist große Panik,
wenngleich sie für den Menschen völlig harmlos sind.
Tegenaria-Arten sind ganzjährig aktiv und erreichen ein relativ
hohes Alter von bis zu 8 Jahren.
Weitere Bilder der Winkelspinne
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Die Labyrinthspinne (
Agelena
labyrinthica )
Labyrinthspinnen haben eine schwarz-graue Zeichnung, lange Beine, ein
helles Mittelband und helle Seitenbänder, der Hinterleib ist
dunkel und weist ein Mittelband auf, von dem aus schmale
Schrägstreifen zum Rand ziehen.
Sie bauen große
flächige Gewebedecken, die in einer trichterförmigen
Wohnröhre (mit Hinterausgang) enden. Von der Gewebedecke gehen in
alle Richtungen Fangfäden aus, welche anfliegende Insekten in
deren Flug stören und so ins Netz fallen lassen. Die Spinne eilt
blitzschnell heran, beißt das Opfer und zieht sich auch schnell
wieder in ihre Wohnröhre zurück, wo es auf die eintretende
Lähmung des Insekts wartet. Der Kokon dieser Art, welcher bis zu
130 Eier in sich birgt, wird in größerer Höhe angelegt
und mit Pflanzen und Bodenstreu zusätzlich getarnt.
Diese Spinnen
kennen wir v.a. aus dem Herbst, wenn Tautropfen ihre Netze auf den
Sträuchern sichtbar machen.
Weitere Bilder der Labyrinthspinne
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Die Wasserspinne ( Argyroneta
aquatica )
Wasserspinnen gehören ebenfalls zu den
Trichterspinnen. Die Männchen und Weibchen von Argyroneta
aquatica
ähneln sich sehr, untypisch sind sogar die Männchen manchmal
größer als die Weibchen.
Diese interessanten Spinnen leben
zeitlebens im Wasser, in welchem sie in einer "Luftglocke" den zum
Leben wichtigen Sauerstoff "sammelt". Hierzu webt sie unterwasser ein
dichtes Deckennetz und holt von der Wasseroberfläche Luft. Dies
passiert, indem sie den Hinterteil zunächst aus dem Wasser hebt
und danach blitzschnell wieder ins Wasser taucht, wodurch eine
Luftblase an ihrem Hinterleib haften bleibt. Unter Wasser hat die
Spinne ein glänzendes silbriges Aussehen, weil unzählige
kleine Luftblasen in der feinen Behaarung hängen bleiben. In
dieser angelegten Luftglocke wird auch die Beute (Kleinkrebse,
Insektenlarven, kleine Fische) gefressen, die Paarung vollzogen, der
Kokon angelegt, gehäutet und überwintert.
Der Biss der
Wasserspinne ist einer der wenigen der einheimischen Arten, der auch
für den Menschen schmerzhaft sein kann und unangenehme
Begleiterscheinungen nach sich ziehen kann.
Weitere Bilder der Wasserspinne
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