Allgemeine
Beschreibung
Springspinnen
gehören, in unseren Augen, zu den interessantesten Vertretern der
Gliederfüßer und stellen mit über 4000 Arten die
größte Familie unter den Spinnen dar.
Springspinnen bauen keine Netze sondern überwältigen ihre
Beute im Sprung, worauf auch schon die kurzen kräftigen Beine
hindeuten. Ein besonderes Kennzeichen dieser Tiere sind die
großen
Frontaugen, mit denen sie kleinste Bewegungen gezielt wahrnehmen
können (eingeschlossen Farbsehen).
Ein Erlebnis für sich ist es, das Balzritual der willigen
Männchen zu beobachten. Es wird getrommelt und "getanzt" bis das
Weibchen zur Paarung bereit ist. Das Weibchen übt nach der Ablage
der Eier in einem Seidengespinnst Brutpflege.
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Springspinne ( Salticus
spec. )
Rund 70 Arten sind bei uns
heimisch. Die kleinen bis mittelgroßen Spinnen fallen durch den
gedrungenen Körperbau mit relativ kurzen, aber kräftigen
Beinen auf. Der Hinterleib weist eine kontrastreiche, zuweilen
zebraähnliche Zeichnung (salticus scenius) auf. Von
den in
drei Reihen angeordneten Augen treten die stark vergrößerten
Frontaugen hervor, welche mehr Bewegungen durchführen können,
als das menschliche Auge. Registriert die Spinne eine Bewegung, stellt
sie sich sofort in diese Richtung, um mit den guten Augen jedes Detail
erkennen zu können.
Ihre Opfer erbeutet sie, wie der Name schon
sagt, im Sprung. Sie sind tagaktiv und wärmeliebend, weshalb sie
oft auf Mauerwänden und Balkonen anzutreffen ist. Zur Eiablage,
für Häutungen und zum Überwintern weben sich die Tiere
sackartige Gebilde, in welche sie sich auch an kühleren Tagen
zurückziehen.
Weitere Bilder der Springspinne
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