Erklärung zum Artikel: "Fauchende Nattern schocken Grazer"
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Leider haben sich in diesem Beitrag einige Fehler, den wahrscheinlich nur einige mit der Materie Vertraute bemerkten, eingeschlichen. Dennoch dürfte etwas Verwunderung herrschen.
Deshalb fragten auch viele Anrufer, ob die Würfelnatter auch bei uns vorkommt und gefährlich oder giftig ist.


Erklärung:
Die Würfelnatter (Natrix tesselatta) kommt selbstverständlich auch in der Steiermark vor, allerdings ist sie schon sehr in ihrer Existenz bedroht. Meist verursachen Ringelnattern, Äskulapnattern und Schlingnattern in den Gärten und Wohnbereichen, die nicht notwendige Angst unter der Bevölkerung. Alle heimischen Natternarten, eben auch die Würfelnatter, sind ungiftig.

Im Interview hat Hr. Hubmann lediglich erwähnt, dass die Würfelnatter ein ungewöhnlich lautes, zischendes Fauchen ausstösst, wenn sie sich bedrängt fühlt. Aus diesem Grund wird sie in ihrem südlichen Verbeitungsgebiet zB. Italien, auch Vipernnatter genannt.
So gehören alle Würfelnattern die wir bisher fangen mussten zur heimischen, ungefährlichen und nichtgiftigen Herpetofauna.

Das die Würfelnatter lt. Bericht aus Spanien stammt, dürfte Grund einer Verwechslung oder Vermisching der im Interview besprochenen Ereignisse sein. Zur selben Zeit wurde von Hrn. Hubmann nämlich eine eingeschleppte Wolfsspinne (Tarantel) aus Spanien/Portugal im Haus einer aus dem Urlaub von der Algarve zurückkommenden Familie eingefangen.

Ebenso ist es falsch, dass die Würfelnatter eine Länge von 2 Meter erreicht. Große Exemplare erreichen in der Steiermark rund 90-110 cm.



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