Die leidvolle Geschichte eines kurzen Chamäleon - Lebens

Die Besitzerin eines Chamäleons bat Anfang Mai 2007 Hrn. Hubmann um Hilfe, da ihr Tier keine Nahrung mehr annimmt.

Das Terrarium und die vom Verkäufer vorgeschlagenen Haltungsbedingungen  waren, kurz gesagt, sehr "sonderbar". Das Tier musste zwangsläufig erkranken.
Hr. Hubmann erklärte der Dame die dringend notwendigen Änderungen des Lebensraumes für ihr Chamaeleon.
Die Kontrolle des Maul- und Rachenraumes zeigte zusätzlich eine mit Eiter befallene Stelle - einer beginnenden infektiösen Mundfäule (Stomatitis ulcerosa).

Hr. Hubmann empfahl sofort einen Tierarzt aufzusuchen und die relativ einfache, aber dringend notwendige Behandlung einzuleiten.
 
Danach begann eine Odyssee für Mensch und Tier. Die Dame wurde von einem "reptilienversierten" Tierarzt zum Nächsten weitergereicht (das Ergebnis ist auf den nachfolgenden Fotos zu sehen)

Der Kostenaufwandt von 486,00 Euro ist für die Tierhalterin nicht der Grund zu verzweifeln, sondern die ausweglose Hilflosigkeit und die monatelangen unsinnigen Qualen des Tieres!

Heute, 3 Monate später, brachte die Dame ihr Kameleon wieder zu Hrn. Hubmann  - zugewiesen von einem  freundlichen Tierarzt aus Graz, der hoffte, dass Hr. Hubmann dem Tier noch helfen könne.

Aber eine Behandlung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, da bereits der halbe Kopf, das linke Auge und die Zunge abgefault waren.







Das Tier ist (zum Glück) nun endlich verstorben und von den Qualen erlöst!




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