| Pflanzen vertragen keine warmen Füsse, und auch Reptilien können mit Wärme, die nicht mit "Sonne" verbunden ist, nicht richtig umgehen. So haben Wasseragamen oben auf dem Kopf ein drittes Auge als Wärmesensor. Damit stellen sie fest wo es am wärmsten ist. Untenrum könnten sie wahrscheinlich eine Herdplatte nicht von einem Eisblock unterscheiden. Die einzige vernünftige Heizlösung für Wasseragamen ist der Einsatz von feuchtigkeitsresistenten Lichtquellen, welche ausserhalb der Reichweite der Tiere anzubringen sind (zB: Reflektorstrahler PAR oder spezielle Reflektor-Halogenlampen - im Reptilienfachhandel erhältlich). Den Strahler richtet man auf eine Astgabel oder Stein - ev. Schiefer. Der dunkle Stein wandelt das Licht zusätzlich in Wärme um. So entsteht ein naturnahes Terrariumklima mit einem für diese Tiere so dringend notwendigem Temperaturgefälle. Heinz Hubmann Jän. 2007 |
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