Stellungnahme zur Situation im Vet-Med-Bereich

Ich befasse mich seit Jahren mit Reptilien und kenne die Problematik.

Zurzeit studiere ich Vet. Medizin in Wien und konnte leider bis heute nichts über poikilotherme Tiere lernen und auch im Lehrplan nichts darüber finden.
Auch meine Suche nach einem reptilienversierten Tierarzt blieb erfolglos. Es gibt nur  wenige Tierärzte die Reptilien überhaupt annehmen und versuchen zu behandeln.
Die Problematik liegt zu allererst daran, dass der Tierarzt als Nicht - Terrarianer meist gar nicht erkennen kann was dem Tier fehlt, da er weder Herkunft, Lebensweise oder Verhaltensmuster dieser Tiere kennt.
Da die meisten Reptilien aufgrund von Haltungsfehlern erkranken, ist wiederum spezielles Fachwissen erforderlich um erfolgreich beraten und behandeln zu können.

Als langjähriger Reptilienhalter und Züchter, wurde mir im Lauf der Jahre die Problematik der fehlenden Ausbildung im tiermedizinischem Bereich in Bezug auf Reptilien erst so richtig bewusst.
Auf meiner Suche nach geeigneter Hilfe für meine Tiere kam ich mit dem Herpetologischen Zentrum in der Steiermark in Kontakt und in Folge mit Herrn Heinz Hubmann. Herr Hubmann kannte die Problematik und konnte mir aufgrund seiner Erfahrung wirklich helfen.
Nach Abschluss des Studiums werden einige Kollegen und Ich für eine Fortbildung unseres Studiums im Reptilienbereich mit Sicherheit die Erfahrungswerte von Herrn Hubmann nutzen, um auch diese Tiere erfolgreich behandeln zu können.

Robert Serez
Vet. – Med.  Student
04. 06. 2005

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