Urbane Legenden und Irrmeinungen über die Kreuzotter

Seit jeher werden über Kreuzottern Geschichten verbreitet, die mitunter zwar amüsant sind, jedoch ins Reich der Märchen gehören. Wir haben deshalb einige solcher Geschichten und auch Irr-Meinungen zusammengefasst und wünschen ihnen viel Spass beim lesen.

1.) Nur die Harten überleben:
In der Südsteiermark hat ein Mann beim Grasmähen in ein Kreuzottern-Nest gegriffen und ist von mehreren Tieren gebissen worden. Er hat sich dann selbst das Leben gerettet, indem er sofort nach Hause gelaufen ist und sich mit der Kreissäge seinen Arm amputiert hat. Sonst hätte er nicht überlebt. (Anmerkung: diese Geschichte kursiert auch in Kärnten, nur muss dort die Sandviper als Täter herhalten)

2.) Giftwirkung:
Beim Wandern ist jemand von einer Kreuzotter in den Fuß gebissen worden und konnte nicht mehr selbst nach Hause laufen, weil ihm durch das Gift bereits nach kurzer Zeit das Bein abfaulte!. Er wurde, Gottseidank, gefunden, bevor ihm auch der Unterleib abfiel. (Anmerkung: Na, hoffentlich ist dem Verbreiter dieser Geschichte mittlerweile nicht der Kopf abgefallen ;-)

3.) Auch beim Baden schlägt sie zu:
Im Ausseerland wurden vor ein paar Jahren 2 Kinder in einem See von einer Kreurotter gebissen. Obwohl sie in Ufernähe waren, konnten sie nicht mehr rechtzeitig an Land schwimmen und sind ertrunken.

Außerdem ist es totaler Unsinn, dass Kreuzottern...

...Nester bauen oder das Gelege bebrüten,

...in der Lage sind, ihr Gift jemanden entgegen zu speien,

...ihren Namen deshalb tragen, weil sie auf Friedhöfen an den Grabkreuzen hängen,

...sich im Winter auf den Sitzflächen der Sessellifte sonnen,

...Wanderer, die sich mit Autan eingerieben haben, kilometerweit verfolgen,

...harte Lederschuhe (Bergstiefel) durchbeissen können,
 
...mit ihrem Gift starke Halluzinationen auslösen,

...verantwortlich sind für den Tod von "Ötzi" (damit ist die Gletschermumie gemeint - der DJ lebt noch.....(Amk. d. Webm.)  ;-)
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